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Braune Senfsamen – ganze Senfkörner aus Bayern

Braune Senfsamen – ganze Senfkörner aus Bayern

Unsere braunen Senfsamen werden von uns bekannten Landwirten in Bayern angebaut. Die ganzen Senfkörner gehören zum Sareptasenf (Brassica juncea) und entwickeln beim Kauen oder Zerkleinern eine deutlich kräftigere Schärfe als gelbe Senfsamen. Damit sind sie besonders interessant, wenn neben dem typischen Senfaroma auch eine ausgeprägte Schärfe gefragt ist.

In der Küche eignen sich die braunen Senfkörner zum Würzen, Einlegen und Marinieren, für Gewürzmischungen und besonders zur Herstellung von eigenem Senf. Dabei lassen sie sich auch mit gelben Senfkörnern kombinieren: Über das Verhältnis beider Saaten kann die Schärfe einer eigenen Senfzubereitung gezielt mitbestimmt werden.

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Was dieses Produkt kennzeichnet

Der Geschmack von braunem Senfkorn:

Kräftig-würzig mit ausgeprägter Senfschärfe.

Die Saat und ihre Herkunft:

Brauner Sareptasenf der Sorte Opaleska (Brassica juncea). Von uns bekannten Landwirten aus Bayern.

Charakteristik & Nährwerte pro 100 g:

Ganze, ungemahlene Senfkörner. Brennwert: 1.987 kJ / 475 kcal | Fett: 28,80 g | Kohlenhydrate: 28,40 g | Eiweiß: 24,94 g | Ballaststoffe: 6,55 g | Wasser: 5,70 g.

Verwendung:

Zum Würzen, Einlegen und Marinieren sowie für Saucen, Gewürzmischungen und die eigene Senfherstellung.

Lagerung & Haltbarkeit:

2 Jahre geschlossen bei kühler und dunkler Lagerung. Lagerung: Trocken und luftgeschützt.

Das Produkt
Die Familie

Brauner Sareptasenf mit ausgeprägter Schärfe

Unsere braunen Senfsamen gehören zum Sareptasenf (Brassica juncea) und werden von uns bekannten Landwirten in Bayern angebaut. Im Vergleich zu gelben Senfsamen entwickeln sie eine deutlich kräftigere, unmittelbarere Senfschärfe. Damit unterscheiden sich die beiden Saaten nicht nur optisch, sondern vor allem sensorisch.

Charakteristisch für braunen Sareptasenf ist insbesondere das Senfölglykosid Sinigrin. Wird das Senfkorn zerkleinert und kommt Feuchtigkeit hinzu, kann das natürlich enthaltene Enzym Myrosinase Sinigrin umsetzen. Dabei entsteht unter anderem Allylisothiocyanat (AITC) – eine flüchtige Verbindung, die wesentlich zur typischen intensiven Senfschärfe von braunem Senf beiträgt.

Wer tiefer verstehen möchte, welche aromatisch relevanten Verbindungen in Pflanzen und Ölsaaten vorkommen und was bei der Verarbeitung mit ihnen geschieht, findet dazu weitere Hintergründe in unserem Wissensartikel „Aromen und ätherische Öle in Speiseölen verstehen“.

Gelbe oder braune Senfkörner – wo liegt der Unterschied?

Gelbe und braune Senfkörner unterscheiden sich nicht einfach nur in ihrer Farbe. Gelber Senf (Sinapis alba) besitzt mit Sinalbin ein anderes charakteristisches Senfölglykosid und schmeckt vergleichsweise milder. Brauner Sareptasenf (Brassica juncea) ist dagegen durch Sinigrin geprägt und entwickelt eine deutlich kräftigere Schärfe.

Für die Küche bedeutet das: Gelbe Senfkörner eignen sich gut, wenn ein milderer Senfcharakter gewünscht ist. Braune Senfkörner bringen mehr Schärfe ins Spiel. Gerade bei selbst gemachtem Senf müssen sich beide Varianten deshalb nicht ausschließen – sie lassen sich miteinander kombinieren. Über ihr Verhältnis kann der Charakter der Senfzubereitung von milder bis deutlich kräftiger mitgestaltet werden.

Verwendung ganzer brauner Senfkörner

Braune Senfkörner können ganz, zerstoßen oder gemahlen verwendet werden. Als ganze Saat eignen sie sich beispielsweise zum Einlegen und Marinieren, für Saucen, Gemüsegerichte und Gewürzmischungen. Auch in der indischen Küche werden braune Senfkörner traditionell verwendet, unter anderem indem die ganzen Körner kurz erhitzt und anschließend mit weiteren Zutaten kombiniert werden.

Wer die Körner zerdrückt oder mahlt und anschließend mit Flüssigkeit verarbeitet, verändert dagegen ihren sensorischen Charakter: Durch den Zellaufschluss und die Feuchtigkeit können die für die Senfschärfe verantwortlichen Reaktionen einsetzen. Das ist besonders bei der eigenen Senfherstellung von Bedeutung.

Braune Senfsamen sind außerdem von Natur aus glutenfrei. Welche weiteren Produkte unseres Sortiments glutenfrei sind, zeigen wir in unserer Übersicht zu den glutenfreien Produkten der Ölmühle Garting.

Ganze Senfsamen und braunes Senfmehl sind nicht dasselbe

Aus unseren braunen Senfsamen entsteht auch unser braunes Senfmehl. Nach dem Pressen der Saat bleibt ein teilentölter Presskuchen zurück, den wir anschließend fein vermahlen. Unser braunes Senfmehl besteht daher nicht einfach aus gemahlenen ganzen Senfkörnern – ein Teil des ursprünglich enthaltenen Öls wurde zuvor mechanisch ausgepresst.

Damit unterscheiden sich ganze braune Senfsamen und braunes Senfmehl bereits durch ihre Verarbeitung und Zusammensetzung.

Wer die vollständige Saat selbst mahlen oder die Körner ganz verwenden möchte, greift zu den Senfsamen. Das braune Senfmehl ist dagegen bereits fein vermahlen und eignet sich besonders für Zubereitungen, bei denen die kräftige Senfschärfe gleichmäßig eingebracht werden soll.

Illustration eines Mörsers mit braunen Senfsamen und davorliegenden Senfkörnern

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